Was ist eine erektile Dysfunktion?

sexadmin   August 11, 2016   Comments Off on Was ist eine erektile Dysfunktion?

Unter einer erektilen Dysfunktion versteht man eine sexuelle Störung, die daran zu erkennen ist, dass bei dem Mann keine ausreichende Erektion zustande kommen kann. Diese Potenzstörung stammt von dem lateinischen Begriff „Impotentia coeundi“ und bezieht sich auf sämtliche Erscheinungsformen der Impotenz.

erektilen dysfunktion

Ursachen einer erektilen Dysfunktion

Die häufigste Ursache für eine erektile Dysfunktion ist hoher psychischer Stress, der sich im Körper niederschlägt. Gerade selbstbezogener Stress, wie Minderwertigkeitsgefühle oder Druckempfinden können die Ursache für die Störung sein.

Neben der psychischen Ursache können aber auch andere physiologische Ursachen der Grund für das Störungsmuster sein. Bestimmte Medikamente können Erektionsstörungen hervorrufen, aber auch der Mangel an männlichen Geschlechtshormonen kann zur Impotenz beitragen. Die Blutgefäße, welche den Penis mit Blut versorgen, können beschädigt sein. Eine häufig beobachtbare Ursache ist die Verkalkung dieser Blutgefäße. Bestimmte Nervenzellen können gestört sein und so die Erektion verhindern. Es gibt eine Vielzahl an Ursachen, doch das Beschwerdebild ist stets dasselbe: eine ungenügende Erektion des Mannes.

Heute kann erektile Dysfunktion mit verschiedenen Medikamenten behandelt werden. Die Hauptursache für schwache Erektionen ist der Mangel an Blutfluss zu den Genitalien. Medikamente zur Behandlung der erektilen Dysfunktion erneuern qualitative Zirkulation in die Schwellkörper des Penis und verbessern Erektion.
Diese Medikamente schädigen nicht das männliche Fortpflanzungssystem, ihre Wirkung scheint nur während der sexuellen Erregung.

Jeder Patient kann in einer gewöhnlichen Apotheke oder über das Internet die Potenzmittel kaufen.

Bedeutung für den Mann

In einer Gesellschaft, die sexuelle Verhaltensweisen teils glorifiziert und als „typisch männlich“ darstellt, ist es schwer, mit einer Potenzstörung zu leben. Gerade hier tut sich ein Teufelskreis auf, aus dem man nur sehr schwer herauskommen kann. Durch die eigene Potenzstörung fühlt man sich noch mehr unter Druck gesetzt, Minderwertigkeitsgefühle können hinzutreten und Depressionen entstehen. Diese psychische Belastung wirkt sich auf den Körper negativ aus, so dass es schwer sein wird, die sexuelle Störung zu beheben.

Für den betroffenen Mann ist es wichtig, das Gefühl der „Männlichkeit“ nicht zu verlieren. Weitere Drucksituationen begünstigen die Dysfunktion und sollten daher gemieden werden.

Therapie

Da viele Ursachen im psychischen Bereich liegt, ist es nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Therapien von Psychotherapeuten ausgeführt wird. Eine psychologische Therapie kann dem Mann helfen, sein Selbstbild aufrecht zu halten und ein klares Rollenverständnis zu entwickeln. In der Regel findet solch eine Therapie mit der Partnerin statt, damit diese über alle Vorgänge informiert wird und dem Mann im Alltag zur Seite stehen kann. Gerade in solch einer Situation ist es wichtig, dass die Partnerin dem Mann das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen geben kann.

Des Weiteren kommen verschiedene Potenzmittel zum Einsatz, die den Körper positiv beeinflussen sollen. Neben den bekannten und wirkungsvollen chemischen Potenzmitteln gewinnen natürliche Potenzmittel zunehmend an Bedeutung, weil Sie im Gegensatz zu Viagra & co keine potentiell gefährlichen Nebenwirkungen haben. Eine weitere nebenwirkungsarme Therapie ist der Einsatz einer Penispumpe, die ärztlich verschrieben werden kann. Der mechanische Einsatz erlaubt eine gefahrlose Anwendung.

Selbsttest

In verschiedenen Zeitschriften, Büchern und Internetportalen werden Tests angeboten, die die künftige Potenz des Mannes auswerten. Dabei berufen sich die Tests vor allem auf Informationen über die Körperkonstitution der Testperson und deren psychische Verfassung. Es wird nach Stressfaktoren und nach ungesunden Lebensweisen gefragt, diese werden anschließend analysiert und ausgewertet.

Um sich des eigenen Körpers bewusst zu werden, können diese Tests sicher in Erwägung gezogen werden, bei schwerwiegenden Problemen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Ein Selbsttest kann dazu genutzt werden, um sämtliche Einflussfaktoren besser erkennen zu können und um präventiv tätig zu werden.

Krankheitssymptom

Die erektile Dysfunktion kann als Symptom für schwerwiegende Krankheiten gewertet werden. Erektionsstörungen treten zum Beispiel in der Frühphase von Diabetes auf. Eine weitere Krankheit, die man an der erektilen Dysfunktion erkennen kann, ist die Arteriosklerose, eine Arterienverkalkung, die zu Schlaganfällen, Herzinfarkten und Niereninsuffizienz u.a. führen kann.